Quellen · World’s Best Employers 2027
Unsere Quellen für die World's Best Employers 2027 in Österreich
Die Studie stützt sich auf 34 Primärquellen: Arbeitgeberbewertungen, Umfragen, Studien, Auszeichnungen, Zertifizierungen und weitere öffentliche Informationen. Alle Quellen prüfen wir vom 10. bis 30. November 2026.
So arbeiten wir mit den Quellen
Wir sichten die Primärquellen in den Kernbereichen und prüfen, wie aussagekräftig sie sind. Anschließend gewichten wir die Ergebnisse mit unserer Bewertungsmatrix.
Jeder Kernbereich fließt je nach Relevanz unterschiedlich stark ein. Zusammen ergibt das ein Bild davon, wie attraktiv ein Arbeitgeber tatsächlich ist.
Was macht einen Arbeitgeber attraktiv?
Im ersten Schritt haben wir untersucht, nach welchen Kriterien Beschäftigte einen Arbeitgeber als attraktiv einschätzen. Dafür haben wir eine Reihe von Studien ausgewertet, damit die Wünsche der Beschäftigten zum Maßstab der Studie werden. Eine Auswahl der genutzten Studien:
StepStone Report Arbeitgeberattraktivität
StepStone GmbH, Dr. Anastasia Hermann und Dr. Tobias Zimmermann, März 2020.
Voice of the workforce in Europe
Deloitte. Dr. Michela Coppola, Steve Hatfield, Richard Coombes, Christopher Nuerk.
Generation Z – die Arbeitnehmer von morgen
Prof. Dr. Sven Laumer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Arbeitgeberattraktivität 2021
Erwartungen der Generation Z in der Coronazeit. Prof. Dr. Erika Regnet, Fakultät für Wirtschaft, Hochschule Augsburg.
Corporate Social Responsibility – Nachhaltigkeit macht Arbeitgeber attraktiv
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Die zehn Kernbereiche
Bewertungen
Auf vielen Plattformen können Beschäftigte ihren Arbeitgeber bewerten. Wir werten zahlreiche dieser Bewertungen aus und beziehen sie in die Studie ein. So fließt auch die subjektive Sicht von innen in das Ergebnis ein.
Umfragen
Umfragen geben einen Einblick in eine Organisation. Sie sind nicht immer repräsentativ, zeigen aber, wie Dritte einen Arbeitgeber sehen. Typische Themen sind die Bekanntheit, die wahrgenommene Attraktivität, die Angebote und das Image eines Arbeitgebers. Wir beziehen viele Umfragen ein, um ein ausgewogenes Bild zu erhalten.
Arbeitgeberawards
Externe Jurys zeichnen Arbeitgeber für ihre Qualitäten aus. Wir haben bestehende Arbeitgeberawards bewertet und in unsere Bewertungsmatrix aufgenommen. So zählt auch das Urteil qualifizierter Jurys.
Zertifizierungen
Es gibt viele Arbeitgeberzertifizierungen, und sie werden sehr unterschiedlich vergeben. Entsprechend unterschiedlich gewichten wir sie. Besonders zählen Zertifizierungen, die auf einer repräsentativen Befragung der Beschäftigten beruhen. Sie zeigen, dass ein Arbeitgeber den Dialog mit seinen Beschäftigten sucht und Feedback in die Unternehmensentwicklung einfließen lässt.
Berücksichtigt werden auch die Arbeitgebersiegel des DIQP (diqp.eu) in Deutschland, des ÖIQP (oiqp.at) in Österreich und des SIQP in der Schweiz, etwa „Top Arbeitgeber“ und „Familienfreundlicher Arbeitgeber“. Alle drei beruhen auf einer Befragung der Beschäftigten und einer unabhängigen Auswertung. DIQP, ÖIQP und SIQP gehören zum selben International Quality Standards Network, das diese Studie durchführt. Ihre Siegel zählen deshalb wie jede andere geprüfte Zertifizierung und bringen keine Zusatzpunkte.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit wird für Bewerberinnen und Bewerber immer wichtiger. Wir nutzen bestehende Nachhaltigkeitszertifizierungen und bevorzugen solche, die alle drei Bereiche abdecken: ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Deckt eine Zertifizierung nur einen Teil ab, zum Beispiel nur die ökologische Nachhaltigkeit, zählt sie zu einem Drittel.
Digitalisierung
Ein attraktiver Arbeitgeber ist digital gut aufgestellt. In einem Website-Check bewerten wir Suchmaschinenoptimierung, responsives Design, eine logische Seitenstruktur, eine nutzerfreundliche Navigation, wie schnell sich Stellenangebote finden lassen und eine angemessene Ladezeit.
Leistungen für Beschäftigte
Wegen des Fachkräftemangels erwarten Beschäftigte heute mehr als noch vor zehn Jahren. Themen wie New Work gewinnen an Gewicht. Den Begriff prägte der Sozialphilosoph Frithjof Bergmann, zentrale Werte sind Freiheit, Selbstständigkeit und Teilhabe. Anhand frei verfügbarer Informationen bewerten wir flexible Arbeitszeiten (etwa Wunscharbeitszeit, Teilzeit, Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit oder Jobsharing), Homeoffice, sofern die Tätigkeit es zulässt, Zusatzleistungen neben dem Gehalt sowie moderne Strukturen mit flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen.
Karrierewebsite
Wir bewerten, wie gut die Karrierewebsite ihre Zielgruppe anspricht, ob sie responsiv und logisch aufgebaut ist, ob klare Handlungsaufforderungen zur Bewerbung einladen, wie einfach der Bewerbungsprozess ist und ob die Seite in Suchmaschinen gut zu finden ist.
Presseberichte
Wir betrachten auch, was die Medien über einen Arbeitgeber berichten, einschließlich negativer Schlagzeilen. Unser Team bewertet die Berichterstattung auf einer Skala von 1 bis 5.
Mitgliedschaften
Arbeitgeber können sich in Organisationen und Initiativen engagieren. Wir bewerten Mitgliedschaften und freiwillige Selbstverpflichtungen mit klarem HR-Bezug. So wird auch dieses Engagement erfasst.
So werden die 500 Punkte vergeben
Unser Team kann einem Arbeitgeber höchstens 500 Punkte geben. Die Punkte verteilen sich auf die zehn Kernbereiche, damit die einzelnen Aspekte im Gleichgewicht bleiben.
Rein subjektive Einschätzungen aus Befragungen stehen neben objektiven Fakten wie bestehenden Zertifizierungen. Das ergibt ein umfassenderes Bild als jede einzelne Quelle. Jeder Arbeitgeber mit mindestens 300 Punkten erhält die Auszeichnung World’s Best Employer – Österreich 2027.
Die Studie im Kurzvideo
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